Das Magazin „Dom Spiegel”

Der Dom-Spiegel ist das jährliche Mitteilungsblatt des Vereins für seine Mitglieder und Interessierte. Unter der Schriftleitung von Stephanie Rebbe-Gnädinger informiert er über interessante Neuerungen an der Schule und bietet Ehemaligen wie Aktiven eine Plattform, über Stationen ihres Lebens, interessante Reisen, berufliche Herausforderungen oder wissenschaftliche Arbeiten zu berichten.

Aktuelle Ausgabe 2021

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Blütenblätter, Lichtmikroskopie von Zellen, Schaum. Italienischer roter Marmor im Bodenmuster des Freisinger Mariendoms. Ich weiß nicht, welche Assoziationen das Titelbild „Seifenblasen SB VIII/22d“ in Ihnen weckt. Elisabeth Seitzl, Absolvia 1976, hat mit ihrer von ihr selbst entwickelten Seifenblasenmaltechnik Farbe aufs Papier gebracht und damit in den Dom-Spiegel 2021.

Ein buntes Chaos, spontan sich ergebend und doch natürlichen Gesetzmäßigkeiten gehorchend, den Betrachtenden inspirierend. Mehrere Lichtstreifen

durchziehen das Bild, überlagern tiefer liegende Schichten und werden

selbst noch einmal überlagert von weiteren Schichten. Neue Farben, die

dabei entstehen in unterschiedlicher Intensität. Der festgehaltene Moment suggeriert Veränderung, so als würden noch mehr Seifenblasen sich auf das Papier setzen, große und kleine, irgendwann platzen, trocknen und die feinen, bereits vorhandenen Strukturen ergänzen. Der Blick wird in das Bild hineingezogen. Er durchdringt Schicht um Schicht und kann doch nicht erkennen, welche die erste und welche die letzte ist.

Der Theologe Joachim Hake schreibt in seinen 2020 veröffentlichten Notizen und Aphorismen „Trost und Staunen“: „Wir haben vergessen, die Welt mit den offenen Augen des Kindes anzuschauen. Wir sind blind geworden für die Erscheinungen Gottes oder der Götter, einerlei. Nichts als eine versiegelte Oberfläche ist uns geblieben, ein blinder Spiegel, in dem wir nur uns selbst ahnen, ohne großes Interesse an uns zu haben, versiegelte Gleichgültigkeit und Kälte, ohne wärmende Tiefen, ohne dunkle Winkel, bergende Schluchten und Abgründe, denen etwas entsteigen könnte.“

Die diesjährige Ausgabe des Dom-Spiegels lädt Sie ein zu einer Entdeckungsreise jenseits alltäglicher Oberflächlichkeiten, zum Erkunden tiefer liegender Schichten menschlichen Daseins, zu einer Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen aus der Perspektive von Philosophie, Ethik und Religion. Dass dabei „wärmende Tiefen“ und „bergende Schluchten“ ebenso zur Sprache kommen wie „dunkle Winkel“ und „Abgründe“ verdankt sich den Schreiberinnen und Schreibern der vielfältigen Beiträge, die das Interesse wecken, den durch sie gelegten Lichtstreifen zu folgen und Einblicke zu gewinnen in Bereiche, die sonst vielleicht verschlossen blieben.

Allen Beitragenden sei auf das Herzlichste gedankt, ebenso Nanni Feller und Ulrike Stickelbrocks, die sich wiederum um die Akquise von Werbekunden gekümmert haben. Deren Anzeigen bitte ich Sie herzlich zu beachten. Ein besonderer Dank gilt Margit Gleixner, Clara Gutmann und Peter Waltner, die trotz erschwerter Bedingungen redaktionellen Arbeitens während der Covid-19-Pandemie mit großer Selbstverständlichkeit, Treue und Tatkraft die Konzeption und Umsetzung des Dom-Spiegels 2021 unterstützt haben. Ein herzliches Dankeschön sage ich ebenso Amalia Gutmann, die dieses Mal von Berlin aus das Layout erstellt und die anfänglichen Probleme bei der Cloud-Da- tenübertragung unter Nutzung diverser Kommunikationskanäle mit Gleichmut und Humor genommen hat.

Über Rückmeldungen und Anregungen freut sich die Redaktion per E-Mail (s.rebbe-gnaedinger@web.de). Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich nun eine anregende Lektüre, dass Sie die sich Ihnen dabei darbietende Welt mit offenen Augen anschauen.

 

Stephanie Rebbe-Gnädinger


Gesammelte Ausgaben des Dom Spiegels


Dom-Spiegel 2020

Das Titelbild des Dom-Spiegels zeigt kein digitales Tool zur Umsetzung der Maßnahmen des Social Distancing während der Covid-19-Pandemie. Es handelt sich vielmehr um einen Ausschnitt aus der interaktiven Kunstinstallation „Meeting in urban space“ aus dem Jahr 2010 von Joachim Steven, Referendar am Dom-Gymnasium im Schuljahr 2019/20. Der Künstler wollte die zunehmende soziale Entfremdung im öffentlichen Raum thematisieren, durch „Links“ aufheben und Individuen miteinander vernetzen.
Die verordnete Distanz zwischen Individuen aus Gründen des Infektionsschutzes war bei der Entstehung der Kunstinstallation nicht existent. Unverändert aktuell ist die Frage, die in weißer Farbe auf dem leicht abschüssigen, autofreien Platz zu entdecken ist: „Was verbindet uns?“
Im Falle des Dom-Spiegels ist es das Dom-Gymnasium, das die Autoren- und Leserschaft miteinander verbindet. Dass es wiederum eine so „runde“ Ausgabe geworden ist, verdankt sich allen Beitragenden, deren Verbundenheit zum Dom-Gymnasium durch die Bereitschaft zur Mitarbeit zum Ausdruck kommt. Ihnen sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt!

 

Stephanie Rebbe-Gnädinger



Dom Spiegel 2019

Die Fotografie von Saskia Groneberg auf dem Titelblatt dieser Ausgabe des Dom-Spiegels zeichnet sich aus durch eine Auf- und Abwärtsbewegung, die auf den Betrachter eine reizvolle Wirkung ausübt. Links die Ablagefächer, die in Anbetracht ihrer Gitterstruktur Leichtigkeit und Durchlässigkeit verheißen. Dieser Eindruck wird jedoch sofort getrübt: Aktenberge! Lose Blätter, Broschüren, Kartenmaterial und Pappumschläge stapeln sich aufeinander und erwecken den Eindruck, dort bloß abgelegt worden zu sein, um irgendwann wieder weiter bearbeitet zu werden. Der Bildausschnitt suggeriert eine nach oben hin fortgesetzte Aufhängung, die vor allem eines deutlich macht:
,,Uff, es gibt unend­lich viel zu tun!"

 

Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich mit dem Dom-Spiegel 2019 viel Freude sowie einen „Wasserfall" an erfrischenden Impressionen!

 

Stephanie Rebbe-Gnädinger



Dom Spiegel 2018

Dass die Ausgabe so bunt und vielfal­tig geworden ist, verdankt sich allen Beiträgerinnen und Beiträgern! Berichte über die eigenen Schuljahre am Dom-Gymnasium aus unter­schiedlichen Zeiten und Perspektiven, Berichte über einschneidende ge­schichtliche Ereignisse im regionalen und überregionalen Kontext, Berichte über politisches und pädagogisches Nachdenken im Geschichts- und So­zialkundeunterricht sowie im Beruf und Ehrenamt - all das findet sich im vorliegenden Dom-Spiegel.

 

Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich viel Freude mit dem Dom-Spiegel 2018!

 

Stephanie Rebbe-Gnädinger



Dom Spiegel 2017

Die Papiercollage von Julia Beer (Absolvia 2002) auf dem Titelblatt versinnbildlicht das Anliegen, das meine Vorgänger in der Schriftleitung des Dom-Spiegels - Peter Waltner, Dr. Manfred Musiol und Martin Gleixner - mit der Vereinszeitschrift verbunden haben, und das auch meines ist:
Es gibt einen Punkt im Zentrum des Bildes, radiale Achsen, an denen sich die Farbfelder aufspannen. Die Form wird in Segmente zerlegt, bleibt jedoch im Ganzen als Umriss erkennbar. Die einzelnen Segmente leben durch Hell-Dunkel-Kontraste. Mittelpunkt des Dom-Spiegels bildet das Dom-Gymnasium, auf das sich alle Beiträge wie Facetten beziehen. Kennzeichnend ist die bunte Mischung aus Erinnerungs- und Erfahrungsberichten, fachspezifischen Beiträgen, Buchbesprechungen und Würdigungen von Persönlichkeiten, die am Dom-Gymnasium gelernt und bzw. oder gelehrt haben.

 

Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, wünsche ich viel Freude mit dem Dom-Spiegel 2017!

 

Stephanie Rebbe-Gnädinger



Freunde des Dom-Gymnasiums Freising e.V.

Domberg 3-5 | 85354 Freising
Telefon: 0172 77 37 566

 

 

E-Mail: vorsitzender(at)das-dom.de

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